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Lettera di Claudio / Brief von Claudio - Gran Concerto




Claudios Worte zur Verschiebung des Tour-Starts "Gran Concerto"




"Gran Concerto"

Manche Entscheidungen sollte man nicht auf die leichte Schulter nehmen.

Nie.
Man sollte es nicht tun, wenn ihre Auswirkungen nur auf uns zurückfallen.
Es macht sogar noch weniger Sinn, wenn ihre Auswirkungen
auch auf andere zurückfallen.

Ein Datum eines Konzerts zu verschieben, ist eine Entscheidung,
die man abwägt. Weil es ist ein Schaden.

Für alle.
Für die Musiker.
Für die, die sitzen, um zuzuhören.
Niemand ist zufrieden.
Nicht ihr.
Nicht ich.

Jeder Schaden verursacht Unbehagen.
Und ich spüre euer Unbehagen und das verstehe ich, auch wenn
 manche von euch mich wirklich niemals verstehen werden.

An all diejenigen schreibe ich.
Ich weiß, dass diese Worte den Schaden nicht beseitigen.
Trotzdem fühle ich die Notwendigkeit, diese zu sagen,
weil ich glaube, dass eine Beziehung, wie die unserer,
Klarheit und Wahrheit verdient.

Die Wahrheit heilt nicht immer, ich weiß. Aber sie klärt auf.
Zeigt die Gründe für all dies auf.
Es hilt, zu verstehen.
Und wenn der Schaden nicht zu beseitigen ist,
eliminiert er wenigstens die Meinung, jetzt mit weniger
Aufmerksamkeit und Respekt voreinander, miteinander umzugehen.

Und schließt die Türen der Beleidigungen/Verletzungen.

Trotzdem sage ich, dass euer Vertrauen mich ehrt.
Es ist keine Floskel oder keine Redensart.
Es ist eine Wahrheit. Eine Wahrheit, an die ich glaube.
Es ehrt mich vor allem, weil ihr mir euer Vertrauen
im Vorraus schenkt.

In dem Sinne, dass, bevor ihr wisst was ihr fühlt
(oder was ihr fühlen werdet), ihr
euch
belastet mit den Kosten
- nicht immer einfach -
ein Ticket oder eine CD zu kaufen.

Im Falle eines Konzerts schließlich, seit ihr auch bereit,
viele Kosten zu übernehmen für die Reise, die man aufwenden muss,
 um an einem Konzert teilzunehmen,
das Engagement ist alles andere als unerheblich,
sowohl organisatorisch, logistisch als auch finanziell.

Das ist dann doppelt so viel Wert. Verdient doppelt so viel Respekt.
Das ist der Grund, warum manche Entscheidungen doppelt so traurig sind.
Und ich kann es mir doppelt so gut vorstellen, bevor wair das hier tun.
Ich wünsche mir, dass ihr wißt, dass die Verschiebung
des Tour-Starts eine gezwungene Wahl ist.

Die Gründe, alle verbindlich, beeinhalten drei Aspekte
den besonderen Charakter der Show
die Komplexität der Maschinentechnik
Art und Eigenschaften des Standorts

Ich versuche, das ordentlich zu machen.

Charakter
"GranConcerto" , das wißt ihr, ist keine traditionelle Tour.
Für das, was sie sagt und wie sie es erzählt;

Weil es eine Art "Konzept-Tour" ist:
eine Geschichte, die erzählt wird durch die Musik.

Weil - zum ersten Mal - eine Tour vorangeht vor
einer neuen unbekannten Doppel-CD
(noch im Prozess der Fertigstellung),
und daher eine aufwendige musikalische Vorbereitung ist,
anders als bei normalen Konzerten;

Weil die Musik und die Bilder durch ein besonderes
Verhältnis miteinander verbunden sind:
sie sind so konzipiert, gedreht, bearbeitet, montiert und reproduziert,
nicht um einen Zwischentitel
oder einen einfachen Kommentar an die Musik zu schaffen,
sondern ein Zusammenschluss der Musik und Bilder,
die zusammengehören
und einen gegenseitigen Wert bilden, wie zwei Seiten einer Medaille.

Komplexität
Die Komplexität des Projekts, wie ihr euch leicht vorstellen könnt,
stellt auch eine komplexe Abwicklung dar,
durch die dieses Prokekt zu einem Spektakel wird.

Und, vor allem, die Harmonisierung zwischen Bühne, Licht,
Mega-Bildschirm und die neuen digitalen Technologien,
sind nicht allein die Vorführung der Bilder,
sondern die Interaktion zwischen den
verchiedenen Arten der Bilder, den Klängen,
und alles, was auf der Bühne passiert.

Es ist nicht übertrieben, wenn ich sage
- dass der Wert und die Qualität der technischen Aspekte
dieses "GranConcerto" nach dem Grad der Schwierigkeit
eine zweite Tour "Assolo" ist.
Mit dem Unterschied, dass die Komplexität,
ausschließlich das musikalische betreffend,
hier hingegen auch noch die Abwicklung der Bilder betrifft.

Lokalität
"GranConcerto" ist, in der Tat, eine Oper.
Eine moderne Oper natürlich.
Und wie jede Oper erfordert sie einen angemessenen Bühnenraum;
für die Erfordernisse dieses behandelten Themas,
die nicht überall vertreten sind;
für die Erfordernisse der Merkmale des maschinellen Schauspiels
und die Dimensionen, die nicht alltäglich sind;
und natürlich für die Bedürfnisse des Publikums,
die es in der größten Art und Weise geniessen können
dello spettacolo che gli viene proposto.

Das Ideale wäre ein Theater.
Nicht irgendein Theater, auch nicht ein großes Theater.
Sondern ein riesiges Theater.

Das Problem ist, dass es solche großen Theater nicht gibt,
die die Struktur der Bühne und die Mega-Leinwand
des "QPGA" aufnehmen können.
Und daher müssen wir diese Theater "erfinden",
und die Anmietung dieser Plätze bringt einige
nicht unwesentliche technische Probleme mit Mehrkosten mit sich.
 
Dies sind die Gründe, warum die Spielorte
bisher nur zum Teil feststehen.
Entscheidungen, die einerseits den Wert
und die Qualität der Produktion erhöhen,
die andererseits uns und die Gastgeber
vor einige technische, logistische Probleme stellt und die Zeitplanung erschweren, so dass in einingen Fällen schmerzhafte und unpopuläre Entscheidungen getroffen werden müssen.
Im Falle der Piazza di Siena, zum Beispiel,
müssen wir aus offensichtlichen Gründen
(es ist ein öffentlicher Park)
die Organisation neu überdenken.
Wir haben jetzt gelernt dass es nicht möglich ist,
zu realisieren, dass wir für unser "Gran Concerto"
die Strukturen von anderen Verarnstalungen nutzen können.
Die Alternative ist, das Ende der anderen Veranstaltungen
(Internationale Reit-Wettbewerb, der "Carousel" Carabinieri, etc..)
mit dem Abbau der Strukturen abzuwarten.
Daraus ergibt sich die Wahl des 12. Juni nach dieser wichtigen und
 komplexen Reihe von Ereignissen.



Die Verschiebung des Konzerttermins für Rom
, -
aus Gründen, wie wir alle nachvollziehen können -
hat dazu geführt, dass die anderen Termine
ebenfalls verschoben werden,
wie das Datum des Konzerts in Milano.

Im Falle von Milano ist es eine Veränderung im doppelten Sinne.
Das Konzert wird am 17.06.09 stattfinden
und der Ort ändert sich in die "historische" Arena Civica.
Eine Änderung, die beschlossen wurde,
nachdem die Verwaltung von Mailand
uns darum gebeten hat, um mit einem
besonderen Ereignis das 200-jährige Bestehen der Arena zu feiern.
Der Antrag wurde angenommen,
weil die historische Arena ein Platz ist,
der besser geeignet ist für unser Projekt
und ein Thema wie "Gran Concerto".

Dies sind die Gründe.
Trauer und Bitterkeit gibt es nach wie vor, ich weiß,
aber ich glaube, dass Wahrheit und Klarheit gewährleistet sind.

Ich hoffe, dass das "Gran Concerto" als Ausgleich
die Unannehmlichkeiten kompensieren wird
und vor allem, dass die Musik, Texte und Bilder
dieser kleinen Geschichte uns hilft,
nach diesem Unfall auf unserer Straße
wieder zu Euch zurückzukommen,
für eine längere Zeit und reicher in dieser Zeit,
auf einer konfusen, bedauerlichen Kontingente.
 
Tutto in un abbraccio.
Claudio Baglioni

"Gran Concerto"

Certe decisioni non si prendono a cuor leggero.

Mai.
Non lo si fa se i loro effetti ricadono solo su di noi.
Lo si fa ancora meno quando i loro effetti ricadono anche
sugli altri.


Spostare la data di un concerto è una decisione che pesa.
Perché è un danno.

Per tutti.
Per chi sale sul palco.
Per chi siede ad ascoltare.
Nessuno è contento.
Né voi.
Né io.

Ogni danno arreca disagio.
E io avverto il vostro disagio e lo comprendo, anche se alcuni
di voi non comprenderanno mai veramente il mio.

Per questo vi scrivo.
So che queste parole non eliminano il danno.
Ma sento lo stesso il bisogno di dirle,
perché credo che un rapporto come il nostro,
meriti chiarezza e verità.

La verità non sempre risolve, lo so. Ma spiega.
Rende ragione del perché delle cose.
Aiuta a capire.
E, se non cancella il danno, elimina almeno l'idea della
mancanza di attenzione e rispetto per l'altro.


E chiude le porte all'offesa.


Dico spesso che la vostra fiducia mi onora.
Non è una frase fatta o un modo di dire.
E' una verità. Una verità in cui credo.
Mi onora soprattutto perché, spesso, la vostra
è fiducia preventiva.

Nel senso che, prima ancora di sapere cosa sentirete
(e cosa ciò che sentirete vi darà) vi fate carico dei costi
- non sempre leggeri –
dell'acquisto di un disco o di un biglietto.

Nel caso di un concerto, poi, vi preparate anche
a sostenere tutta una serie di spese di “trasferta”
che, a volte, rendono la partecipazione a un concerto
 un impegno tutt'altro che irrilevante, sia dal
punto di vista organizzativo, che logistico e, soprattutto, finanziario.


Fiducia doppia, dunque. Che merita doppio rispetto.
Ecco perché certe scelte addolorano due volte.
E ci si pensa ben più di due volte prima di farle.
Per questo desidero che sappiate che spostare
la partenza del tour è stata una scelta obbligata.


Le ragioni, tutte vincolanti, hanno a che fare, essenzialmente, con tre aspetti:
la particolare natura dello spettacolo;
la complessità della macchina tecnologica;
la tipologia e le caratteristiche delle location.

Provo ad andare con ordine.

natura
“Gran Concerto”, lo sapete, non è un tour tradizionale.
Per quello che racconta e per come lo racconta.

Perché è una sorta di “concept-tour”:
una storia raccontata attraverso la musica;

perché – per la prima volta – un tour anticipa
un album doppio inedito
(tutt'ora in fase di ultimazione),
e, dunque, richiede una preparazione musicale radicalmente diversa da quella di un normale giro di concerti;

perché musica e immagini sono legate
da un rapporto particolare:
sono pensate, filmate, trattate, montate e riprodotte per creare,
non una didascalia
o un semplice commento alla musica,
ma una fusione nella quale musica e immagini
convivono
e si danno reciprocamente valore, come due facce di una stessa moneta.


complessità
La complessità del progetto, come potete facilmente immaginare,
rende complessa anche la gestione dell'insieme attraverso il quale
quel progetto diventa spettacolo.
 
E, in particolare, l'armonizzazione tra palco, luci,
mega-schermo e le nuove tecnologie digitali
responsabili non solo della proiezione delle immagini,
ma anche dell'interazione tra le
diverse tipologie di immagini, i suoni
e tutto ciò che succede sul palco.
Non esagero affatto se dico che -
per la quantità e qualità degli aspetti tecnici -
questo “Gran Concerto” è, per  grado di difficoltà,
secondo solo al tour “Assolo”.
Con la differenza che, allora, la complessità
riguardava esclusivamente la parte musicale,
mentre qui riguarda anche la gestione delle immagini.


location
“Gran concerto” è, di fatto, un'opera.
Un'opera moderna, certo.
 E, come ogni opera, necessita di uno spazio scenico adeguato.
Per le esigenze del tema trattato,
che non può essere rappresentato ovunque;
per le esigenze di una macchina scenica di caratteristiche
e di dimensioni non ordinarie;
e, naturalmente, per le esigenze del pubblico,
che deve poter fruire, nel modo migliore,
dello spettacolo che gli viene proposto.

L'ideale sarebbe un teatro.
Non un teatro qualsiasi, però, e nemmeno un gran teatro.
Ma un teatro grandissimo.

Il problema è che non esistono teatri così grandi,
in grado di ospitare strutture come il palco e il megaschermo
di questo QPGA.
E, dunque, tali teatri ce li siamo dovuti “inventare”,
prendendo in prestito alcuni spazi e ripensandoli per l'occasione,
con una serie di problemi tecnici supplementari non indifferenti.


Sono questi i motivi che ci hanno portato a scegliere
locations decisamente particolari.

Scelte che, se da un lato fanno crescere valore
e standard qualitativi delle produzioni,
dall'altro possono porre di fronte ad una serie di problemi tecnici,
logistici e di armonizzazione tra i calendari
(il nostro e quello degli spazi ospitanti),
che, in qualche caso, costringono a scelte dolorose e impopolari.
Nel caso di Piazza di Siena, ad esempio, -
dove, per evidenti ragioni
(è un parco pubblico), 
lo spazio deve essere integralmente ripensato - 
nel progredire dei lavori ci siamo resi conto
che non sarebbe stato possibile far convivere la struttura
del nostro “Gran Concerto”
con quelle degli eventi – tutti prestigiosi e importanti – previsti negli stessi giorni nei quali il nostro “QPGA” sarebbe andato in scena. L'unica alternativa praticabile rimaneva, quindi, quella di spostare il nostro appuntamento al termine delle altre manifestazioni
(il Concorso Ippico Internazionale, il “Carosello” dei Carabinieri, ecc.),
una volta disallestite le altre strutture. Di qui la scelta del 12 giugno, data successiva a questa importante e complessa serie di eventi.


Lo slittamento della data di Roma, che -
per ragioni che tutti conoscete -
non poteva non essere la data di partenza
di questo giro di concerti,
ha determinato lo slittamento della data di Milano.


Per quanto riguarda Milano, si tratta di un doppio spostamento.
Di data - il concerto si terrà, infatti, mercoledì 17 giugno -
e di location: dallo “storico” Vigorelli all'Arena Civica.
Un passaggio deciso su richiesta della stessa
Amministrazione meneghina,
che ci ha chiesto di poter celebrare -
con un evento speciale - i duecento anni dell'Arena.
Richiesta accolta, non solo per ragioni di calendario,
ma anche perché, l'Arena Civica rappresenta uno spazio
più idoneo e, soprattutto,
più affine a un progetto e ad un tema come quello del “Gran Concerto”.


Queste le ragioni.
Dispiacere e amarezza restano, lo so,
ma credo che verità e chiarezza siano garantite.


Spero che “Gran Concerto” vi compenserà del disagio
che questi cambiamenti hanno determinato
e, soprattutto, che musica, parole e immagini
di questa piccola storia vi diano più di quanto
questo incidente di percorso vi ha tolto e che rimangano dentro di voi
per un tempo molto più lungo e più ricco di questo tempo
turbato da queste
spiacevoli contingenze.


Tutto in un abbraccio.
Claudio Baglioni



 
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