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la vita è adesso!
A Clà 



A Clà

Sì che ti ho riconosciuto qui dagli occhi
che già non vedevano così lontano
quando un palloncino ti scappò di mano
e volò e volasti pure tu sì sei tu
gli stessi identici occhi miei ma in grande
o forse solo con un po' di più d'incanto
son cresciuti intanto e pieni di domande
e son rimasti miopi fino a qui
siamo sì vivi anche se un po' cambiati
siamo morti e poi più volte noi rinati
come fingevamo
se stavamo giù sotto la coperta
come fiamma saltavamo su
nella scoperta del sorriso sul viso di mamma

a Cla' lì ho lasciato te
così per un altro me
ma sì sono stato troppo via
con questa troppa nostalgia
di me quand'ero te

a Cla' tu sì che eri un re
io no mai più come te
noi che trovavamo tutto in niente
e adesso c'è
niente in tutto e nessun re

vedi questo telo alzato tra noi due è la vita
che tu hai sempre visto come un bel ricamo
io di qua da uomo so la trama ordita
odio e amo tra i suoi no e i suoi sì

siamo qui forse appena un po' più stanchi
fieri perché no di quei capelli bianchi
a implorare il tempo come un tempo in cui
c'era la paura
della mano di papà prima della puntura
e di una porta aperta piano piano

a Cla' com'è andata poi
sai se abbiamo vinto noi
perché io so solo che con te
di nuovo so sorridere
e un giorno imparerò
anche a vivere

a Cla' ci risiamo già
lo so che è finita qua
io ero lì per riprenderti
e dovrò riperderti
chissà se ci rivediamo a Cla'
forse un tempo forse là
quando ci riandiamo a Cla'

Für Clà

Sicher habe ich dich hier erkannt, an den Augen,
Die damals noch nicht so weit geblickt haben,
als dir ein Luftballon aus der Hand glitt,
und er flog und auch du bist geflogen, ja, du bist es
Genau die gleichen Augen wie ich, aber in groß,
oder vielleicht nur ein wenig mehr Zauber in ihnen,
inzwischen sind sie gewachsen und voller Fragen
und ich bin bis jetzt kurzsichtig geblieben
Aber ja, wir leben, auch wenn wir uns ein wenig verändert haben,
wir sind gestorben und dann viel öfter noch wiedergeboren worden,
wie wir uns verstellt haben,
wenn wir uns versteckt haben unter der Decke,
wie eine Flamme sind wir aufgesprungen,
beim Entdecken des Lächelns auf Mammas Gesicht.

Für Clà, dort hab ich dich verlassen,
einfach so, für ein anderes Ich,
aber ja, ich bin viel zu weit weg gewesen
mit dieser viel zu großen Sehnsucht,
nach mir, als ich du war.

Für Clá, aber ja, du warst ein König,
ich nicht, nie mehr wie du;
wir, die wir alles gefunden haben im Nichts
Und jetzt ist da nichts mehr in allem,
und auch kein König

Siehst du dieses Netz, das zwischen uns beiden und dem Leben gespannt ist,
das du immer als ein schönes Stickwerk betrachtet hast;
Ich, von hier aus, als Mann, erkenne das Netzgewebe,
und ich hasse und ich liebe zwischen seinen Neins und Jas

Wir sind hier, vielleicht ein kleines bisschen müder;
Stolz, warum auch nicht, auf diese weißen Haare,
um die Zeit anzuflehen wie damals, als
die Angst da war,
vor der Hand von Papà kurz vor dem Stich,
und vor einer Tür, die sich ganz langsam geöffnet hat.

Für Clà, wie ist es dann weitergegangen;
Weißt du, ob wir gewonnen haben?
Denn ich weiß nur, dass ich mit dir
von Neuem lächeln kann,
und eines Tages werde ich auch lernen
Zu leben.

Für Clà, wir sind schon wieder hier;
Ich weiß, dass hier Schluss ist;
Ich war dort, um dich zurückzuholen,
und ich werde dich wieder verlieren müssen,
wer weiß, ob wir uns wiedersehen bei Clà,
vielleicht eines Tages, vielleicht dort,
wenn wir wieder dorthin gehen, zu Clà.



Danke für die Übersetzung an: Barbara Brinkmann, München

 
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