Pace
L'immenso soffio dell'oceano
mi spinge via con se' a naufragare
su spiagge chiare
a un passo dalla vita muoiono conchiglie e nelle
orecchie ancora il mare
s'arrampicano in cima con quei ginocchi secchi
e tutto il mondo giu' respirano
si fanno roccia
e al sole un'altra volta guardano
poi chiudono per sempre gli occhi gli stambecchi
e io ti chiedo perdono se
fratello a volte tu mi hai fatto male
io non potevo essere come te
un mago un angelo immortale
pace a noi che abbiamo avuto tanto
da smarrir la luce della semplicita'
quando poi si nasce e il primo grido e' un pianto
e il bambino e' un uomo
che il suo nome
non sa dire mai
nel buio della terra aspettano
finche' lassu' una notte piu' irreale
come in una cattedrale
nell'aria antica cantano
per una sola estate le cicale
Virgilio cadde mentre era in volo sopra un prato
e le sue ali non si aprirono
guida di quei poeti
che un giorno si smarrirono
lui si che mi tratto' da uomo e adesso e' andato
ed anche noi ci lasciamo qui
Cucaio e non dobbiamo dirci niente
ci serve pure di arrivare qui
per ripartire nuovamente pace a me che non so amare ancora
cio' che ho e non so non amar quel che non ho
fermo sull'abisso tra il rischio e la paura
cosa non mi uccise
mi lascio' la forza
di vivere
pace a te per quello che mi hai dato
e per tutto cio' che tu non mi desti mai
e cosi' da solo un cuore l'ho trovato
forse un mondo uomo
sotto un cielo mago
forse me
ora sono libero
un uomo
oltre |
Frieden
Der
ungeheure Hauch des Ozeans Treibt mich mit sich bis zum
Schiffbruch An klaren Stränden Ein Schritt
vom Leben entfernt Sterben Muscheln Und in den Ohren
noch das Meer Sie klettern auf den Gipfel Mit diesen
trockenen Knien Und die ganze Welt dort unten atmet Sie
bilden Felsen Und blicken noch einmal In die Sonne Und
dann schließen sie für immer die Augen Die
Steinböcke
Und ich bitte dich um Verzeihung, Bruder,
wenn du mir manchmal weh getan hast Ich konnte nicht so sein
wie du Ein Magier, ein unsterblicher Engel
Friede
mit uns, die wir so viel gewollt haben Um das Licht der
Einsamkeit zu verlieren Wenn man dann geboren wird, Ist
der erste Schrei ein Weinen Und das Kind ist ein Mann Der
seinen Namen nie nennen kann
Im Dunkel
der Erde warten sie Solange bis dort oben Eine viel
unwirklichere Nacht Wie in einer Kathedrale Singen
sie in der uralten Luft Einen einzigen Sommer lang, die Zikaden
Der
Freund stürzte während er über eine Wiese
flog und seine Flügel öffneten sich nicht Anführer
jener Poeten Die sich eines Tages verloren Aber
sicher hat er mich wie einen Mann behandelt und jetzt ist er
gegangen
Und auch wir verlassen uns hier Bruder,
und wir müssen uns nichts sagen Wir brauchten nur
hierher zu kommen Um von neuem aufbrechen zu können
Friede
mit mir, der ich noch immer nicht verstehe, das zu lieben, was
ich habe, Und ich kann nicht das lieben, was ich nicht habe Ich
halte inne an den Abgründen der Gefahr und der Angst Was
mich nicht umbringt gibt mir die Kraft zu leben
Friede
mit dir Für das, was du mir gegeben hast Und
für all das, was du mir niemals gabst Und
so, alleine, habe ich ein Herz gefunden vielleicht
eine menschliche Welt unter einem magischen Himmel Vielleicht
mich
Jetzt bin ich frei, ein anderer Mensch jenseits
Danke
für die Übersetzung an Barbara Brinkmann,
München
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