Le ragazze dell'est
Nei mattini pallidi
ancora imburrati di foschia
risatine come monete soffiate nei caffè
faccie ingenue appena truccate di tenera euforia
occhi chiari, laghi gemelli, occhi dolci amari
io le ho viste
fra cemento e cupole d'oro
che il vento spazza via
sotto pensiline
che aspettano il sole e il loro tram
coprirsi bene il cuore in mezzo a sandali
e vecchie camicie fantasia
e a qualcuno solo e ubriaco
che vomita sul mondo
io le ho viste
portare fiori e poi fuggire via
e provare a dire qualcosa
in un italiano strano
io le ho viste coi capelli di sabbia raccolti nei foulards
e un dolore nuovo e lontano
tenuto per mano
io le ho viste
che cantavano nei giorni brevi di un'idea
e gomiti e amicizie intrecciati
per una strada
io le ho viste
stringere le lacrime di una primavera
che non venne mai
volo di cicogne con ali di cera ancora
io le ho viste
far la fila con impazienza davanti ai gelatai
quando il cielo
stufo d'inverno promette un pò di blu
piccole regine fra statue di eroi e di operai
lievi spine d'ansia
nei petti rotondi e bianchi
io le ho viste
eccitate buffe e sudate per la felicità
negli alberghi dove si balla
gridare l'allegria e bere birra
e chiudere di fuori la solita neve e la realtà
e ballare alcune tra loro e ballare
e poi ballare
le ho viste
nelle sere quando son chiuse le fabbriche e le vie
sulle labbra vaghi sorrisi di attesa
e chissà che
scrivere sui vetri ghiacciati le loro fantasie
povere belle donne
innamorate d'amore e della vita
le ragazze dell'est
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Mädchen des Ostens
An blassen Vormittagen, noch vom Dunst verschmiert
leichtes Gelächter wie hingehauchte Münzen, in den
Cafés
unschuldige Gesichter,kaum geschminkt mit zarter Euphorie,
helle Augen, zwei tiefe Seen, zartbittere Augen
ich habe sie gesehen.
zwischen Zement und goldenen Kuppeln,
die der Wind wegfegt
an Haltestellen,
die auf die Sonne und auf ihre Straßenbahn warten,
das Herz gut geschützt zwischen Sandalen
und alten Blusen mit Phantasiemustern
und vor irgendeinem, der allein und betrunken ist
und auf die Welt kotzt.
Ich habe sie gesehen,
wie sie Blumen brachten und gleich wieder davonliefen
und wie sie versuchten, irgendwas zu sagen
in einem seltsamen Italienisch,
ich sah sie mit Haaren voll Sand, in Kopftüchern gepackt
und mit einem neuen und fernen Schmerz,
den sie in der Hand hielten.
Ich sah sie,
wie sie an kurzen Tagen von einer Idee sangen,
Ellbogen und Freundschaften
auf dem gleichen Weg eng verflochten,
ich sah,
wie sie ihre Tränen über einen Frühling,
der nie kam, zurückhielten
ein Storchenflug mit Flügeln aus Wachs
auch das habe ich gesehen.
wie sie voll Ungeduld bei den Eisverkäufer Schlange stehen
wenn der Himmel,
des Winters überdrüssig, ein bißchen Blau
verspricht,
kleine Königinnen zwischen Helden- und Arbeiterstatuen
mit zarten Stacheln einer brennenden Sehnsucht
in den runden und weißen Brüsten
ich habe sie gesehen
wie sie erregt, lustig und vor Glück schwitzend
in den Hotels, wo man tanzen kann
ihre Fröhlichkeit hinausschrieen, Bier tranken
und den üblichen Schnee und die Realität aussperrten,
und einige von ihnen miteinander tanzten und tanzten
und nochmals tanzten.
Ich habe sie gesehen
an Abenden, wenn Fabriken und Straßen geschlossen sind,
auf den Lippen ein unbestimmtes Lächeln der Erwartung
von wer-weiß-was,
wie sie auf gefrorene Scheiben ihre Fantasien schrieben,
arme schöne Frauen,
die in der Liebe und in das Leben verliebt sind,
die Mädchen des Ostens.
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