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la vita è adesso!

Via / Weg



Via

La mia sigaretta brilla rossa
insieme a luci di periferia
zampate della vita sulle mie ossa
sei più sincera quando dici una bugia

sull'asfalto acquoso una luna affilata a tagliare
i fili che legano le stelle

stringo al cuore una lattina vuota
e scopro che hai lasciato
le unghie sulla mia pelle
finestrini aperti a dissetarmi di vento
la mia ruota incollata sulla striscia bianca
della mezzeria

Gli occhi come due pezzi di vetro
tu non sei come ti credevo io
un autotreno mi ruggisce dietro
ma perchè hai fatto il mondo così triste Dio?

alberi si drizzano ai lati della strada
mi corrono accanto
e il buio se li inghiotte
alla radio un rock arrabbiato
 come un pugno allo stomaco
che mi spinge nella notte
un dolore un lampo di fuoco rosso
dentro a questo amore che io non posso
io non posso più

voglio andar via
i piedi chiedono dove ma via
tanto non ti perderò perchè tu non sei stata mai mia


voglio andar via
da quei tuoi occhi che tirano sassi
e come in un duello far dieci passi
e poi guardarci un' ultima volta e via

dimmi che cos'è che ci hanno fatto
dimmi cosa c'è che io non so
perchè tutto è finito come cenere in un piatto
e quei ragazzi che eravamo no
non ci sono piu'
e scambiare due parole brevi
con la notte blu dei benzinai
io ti baciavo mentre tu piangevi
e adesso che io piango tu chi bacerai

un caffè che drizza i capelli
un pacchetto di fumo
e il vento rilegge il mio giornale
e domani uscire di nuovo farmi una faccia allegra
per il prossimo Carnevale
un dolore freddo come un rasoio
per un altro giorno che nasce muoio
muoio muoio

voglio andar via
i sogni cercano dove ma via
anche all'inferno ci sarà qualcuno a farmi compagnia


voglio andar via da te
che goccia a goccia hai spremuto il mio cuore
e dagli straccivendoli ricomprare
quel che resta del mio amore
e andare via

Weg

Meine Zigarette glüht rot
zusammen mit Vorstadtlichtern,
Prankenhiebe des Lebens auf meinen Gliedern
du bist ehrlicher, wenn du lügst.

Auf dem nassen Asphalt hängt ein scharfer Mond,
bereit, die Fäden, mit denen die Sterne verbunden sind,
zu zerschneiden
ich drücke eine leere Dose ans Herz und entdecke,
daß deine Nägel Striemen auf meiner Haut zurückgelassen haben
offene Fenster, um meinen Durst vom Wind
löschen zu lassen,
mein Rad klebt am weißen Mittelstreifen.

Die Augen wie zwei Glassplitter
du bist nicht die, für die ich dich gehalten habe
ein Lastzug röhrt hinter mir
mein Gott, warum hast du die Welt so traurig gemacht?

Bäume erheben sich an den Straßenrändern
rasen neben mir her
und das Dunkel verschluckt sie
im Radio eine wütende Rock-Nummer,
wie ein Schlag in den Magen
der mich in die Nacht treibt
ein Schmerz, ein roter Feuerblitz
in dieser Liebe, die ich nicht mehr
ertragen kann.

Ich will weg
von deinen Augen, die Steine werfen,
wie beim Duell zehn Schritte auseinandergehen,
uns ein letztes Mal ansehen und dann weg.

Ich will weg
von deinen Augen, die Steine werfen,
wie beim Duell zehn Schritte auseinandergehen,
uns ein letztes Mal ansehen und dann weg.


Sag mir, was haben sie mit uns gemacht
sag mir, was ist es, das ich nicht weiß,
warum mußte alles enden, wie Asche auf einem Teller
und die beiden jungen Menschen, die wir einmal waren,
gibt es nicht mehr.
Dann zwei kurze Worte wechseln
mit der blauen Nacht der Tankwarte,
ich küßte dich, währen du weintest
und jetzt, während ich weine, wen wirst du wohl küssen?

Ein Kaffe, der einem die Haare zu Berge stehen läßt
etwas zu rauchen
und der Wind ließt meine Zeitung noch einmal,
und morgen wieder hinaus, mit fröhlichem Gesicht
für den nächsten Karneval
ein Schmerz, kalt wie ein Rasiermesser
wegen eines neuen Tages, der geboren wird
und ich sterbe...

Ich will weg
die träume fragen wohin, einfach weg
auch in der Hölle wird es jemand geben, der mir
Gesellschaft leistet.

Ich will weg von dir,
die mein Herz bis auf den letzten Tropfen auspreßt,
und von den Lumpensammlern zurückkaufen,
was von meiner Liebe übriggeblieben ist
und weggehen.



 
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